Ausgeschaltetes Handy orten – ein Ding der (Un)möglichkeit!

Lässt sich ein ausgeschaltetes Handy wirklich orten?


Die Handyortung funktioniert prinzipiell nur mit eingeschalteten Geräten, weshalb man bei einer Handyortung nicht wirklich weit kommt, wenn das Handy ausgeschaltet ist. Ein ausgeschaltetes Handy kann man theoretisch nur orten, wenn dieses bei einem Dienst angemeldet war und die letzte bekannte Position aufgezeichnet wurde. Im Falle, dass man das Handy vorher verloren hat und der Akku leer gegangen ist, wird es sich noch immer dort befinden, falls es noch kein anderer gefunden und mitgenommen hat. In dem Fall hat man natürlich Pech gehabt, da die neue Position nicht mehr geortet werden kann, wenn die SIM Karte entfernt wurde. Schaltet der Finder das Handy allerdings mitsamt der SIM Karte ein kann man eine Handyortung erneut erfolgreich durchführen.


Ein falsches Bild durch Filme


Menschen sind leicht beeinflussbar und am besten geht das durch Medien. Filme beispielsweise sind auch ein beliebtes Mittel um die Menschen zu beeinflussen. In denen wird suggeriert, dass man ein Hand (mit dem nötigen Wissen) überall orten kann, auch wenn dieses aus ist. Dies sind fehlerhafte Informationen, die nur zum Zwecke der Unterhaltung dienen. Solch eine Handyortung ist nicht möglich. Eventuell haben Geheimdienste irgendwelche besonderen Methoden mit denen sich auch ein ausgeschaltetes Handy orten lässt, doch diese Methoden werden – wie der Name schon sagt – geheim und der Öffentlichkeit unzugänglich bleiben.

 

http://mobilspionage.de/ausgeschaltetes-handy-orten/


Wann sich ein Handy überhaupt orten lässt


Ein Handy lässt sich generell erst orten, wenn es eingeschaltet ist und es muss unbedingt eine Verbindung zu mindestens einem Mobilfunkmasten bestehen. Auf diese Weise kann absolut jedes Handy, egal ob Smartphone oder nicht geortet werden. Zwar ist die Ortung nicht so genau, doch man bekommt annähernd gute Ergebnisse, die bis zu einer Genauigkeit von 10 Metern reichen können. Eine bessere Präzision bringt da die Ortung per GPS mit. Auf der ganzen Welt lässt sich anhand dieser Methode ein Handy mit einer Genauigkeit von drei Metern orten. Um diese durchzuführen muss allerdings ein GPS Adapter vorhanden sein, den nicht alle Handys haben, der auch eingeschaltet ist.


Aufpassen, was man mit seinen Positionsdaten macht


Wenn man selbst ein Handy ortet, ist die Gefahr, dass man Opfer einer Mobilspionage wird relativ gering. Viel gefährlicher ist es allerdings, wenn man selbst geortet wird. Man weiß nie in wessen Hände die Daten fallen und wer sich einen Nutzen daraus ziehen könnte. Auch besteht die Möglichkeit ungewollt geortet zu werden, wenn eine Spionagesoftware zum Einsatz kommt. Deshalb sollte man sein Handy niemals jemandem geben, der solch eine Software installieren würde. Auch sollte man auf sozialen Netzwerken vorsichtig sein, da man eigeninitiativ die Daten zur Verfügung stellt und nicht weiß, wer sie mitbekommen kann. Aus diesem Grund sollten alle sicherheitsrelevanten Einstellungen in den sozialen Netzwerken getroffen werden. Personen, die überhaupt auf keinen Fall die Positionsdaten einsehen dürfen, sollte man am besten auf die Blacklist setzen.


Informationen zur Handyortung


Mobilspionage und andere Portale haben es sich zur Aufgabe gemacht eine Handyortung sowie Informationen zur Handyortung zur Verfügung zu stellen. Diese Portale sind eine gute Anlaufstelle, wenn man sich näher informieren möchte.